Manchmal fühlt sich Trauer an wie ein unbekanntes Land, nicht wahr?
Speaker AEin Ort, an dem die Gefühle so hohe Wellen schlagen können, dass man sich Ist das, was ich hier erlebe, eigentlich noch normal?
Speaker AGeht es anderen auch so?
Speaker BDas ist eine so treffende Beschreibung, dieses Gefühl der Verlorenheit, des Nichtwissens, wie man sich orientieren soll.
Speaker BGenau.
Speaker BDa kann es manchmal helfen, auf Modelle zu schauen, wie das von Elisabeth Kübler-Ross mit ihren bekannten 5 Phasen nicht als starre Vorschrift wie Trauer zu sein hat, sondern eher als eine Art Landkarte.
Speaker AEine Landkarte für dieses unbekannte Land.
Speaker ADas klingt tröstlich.
Speaker AEine Möglichkeit, vielleicht eine Sprache für etwas zu finden, das sich oft so unaussprechlich anfühlt.
Speaker BGenau.
Speaker BEine Sprache, um das Chaos ein wenig zu ordnen, um den Gefühlen Konturen zu geben.
Speaker BEs geht darum, Orientierung anzubieten, wenn alles durcheinander gerät.
Speaker BAber, und das ist ganz wichtig von Anfang an.
Speaker BEs ist nur ein Angebot zum Verstehen, kein Gesetzbuch für Gefühle.
Speaker BJeder Weg durch die Trauer ist einzigartig.
Speaker ALass uns vielleicht damit beginnen, warum so eine Landkarte überhaupt hilfreich sein kann, Gerade weil ja jeder Verlust, jede Trauer so unendlich persönlich und anders ist.
Speaker BDas ist der Kernpunkt.
Speaker BDiese Modelle, besonders das von Kübler Ross, helfen uns zu verstehen, dass wir mit unseren intensiven Gefühlen nicht allein sind.
Speaker BSie können uns zeigen, das, was du gerade durchmachst, sei es Verwirrung, Wut, tiefe Traurigkeit, das haben andere ähnlicherweise auch schon erlebt, das kann enorm entlasten.
Speaker BDieses Gefühl, mit mir stimmt etwas nicht.
Speaker AWeil man vielleicht überrascht ist von der eigenen Reaktion.
Speaker APlötzlich ist da Wut, wo man Traurigkeit erwartet hätte oder umgekehrt.
Speaker AOder man fühlt erstmal gar nichts.
Speaker BGenau.
Speaker BUnd dieses erste Gefühl, dieses gar nichts ist oft das, was Kübler Ross als erste Phase das Nicht Wahrhaben Wollen, das Leugnen, Leugnen, das klingt erstmal negativ nach Abwehr, aber es steckt eine wichtige Funktion dahinter, eine Art Schutz.
Speaker BAbsolut.
Speaker BStell dir vor, die Nachricht vom Verlust trifft dich wie ein Schock.
Speaker BDie Welt fühlt sich unwirklich an taub.
Speaker BVielleicht funktionierst du im Autopiloten, erledigst Dinge, aber fühlst dich wie neben dir stehend.
Speaker BSätze Das kann nicht wahr sein.
Speaker BDas ist alles nur ein böser Traum.
Speaker BKreisen im Kopf.
Speaker AMan funktioniert Aber es ist wie hinter Glas, so mechanisch richtig.
Speaker BDieses Leugnen ist wie eine schützende Haut für die Seele.
Speaker BEs dämpft den ersten überwältigenden Schmerz und erlaubt dem Unfassbaren, nur dosiert einzusickern.
Speaker BEs ist ein Puffer, den unser System braucht, um nicht zusammenzubrechen, ein kurzer Schutzraum, um überhaupt Luft holen zu können.
Speaker AUnd wenn dieser erste Schutzfilm diese Haut langsam durchlässiger wird, wenn die Realität dann doch mit Wucht durchbricht, dann tauchen oft.
Speaker BSehr heftige, manchmal brennende Gefühle auf.
Speaker BDas wäre die zweite Phase im Der Zorn, die Wut.
Speaker AAh, die Wut.
Speaker BUnd die kann sich gegen alles Mögliche gegen das Schicksal, die Umstände, Ärzte, Gott.
Speaker AAndere Menschen oder sich selbst.
Speaker BJa, gegen sich selbst oder sogar gegen die Person, die gegangen ist, was dann wieder zu Schuldgefühlen führt.
Speaker ADas ist oft schwer auszuhalten.
Speaker AOder?
Speaker ADiese Wut.
Speaker AMan fragt sich Darf ich das überhaupt fühlen?
Speaker AIst das nicht undankbar oder falsch?
Speaker BDiese Frage stellen sich viele.
Speaker BAber diese Wut ist nicht falsch.
Speaker BSie ist oft ein Ausdruck davon, wie tief die Verbindung war, wie groß der Schmerz über den Verlust ist.
Speaker BSie zeigt, dass die Bedeutung des Verlorenen wirklich im Herzen ankommt und es nach einem Ventil sucht, nach Antworten, nach irgendeinem Sinn im Schmerz.
Speaker AMan spürt es dann vielleicht an so einer Gereiztheit.
Speaker BGenau, Gereiztheit, Ungeduld, einer inneren Unruhe, die einen nicht loslässt.
Speaker AEs ist also ein Zeichen, dass man fühlt, dass man lebendig ist, auch im Schmerz.
Speaker AAber wie geht man gut damit um, damit diese Wut einen nicht auffrisst oder andere verletzt?
Speaker BEin wichtiger Schritt ist, die Wut als Gefühl anzuerkennen und ohne sich dafür zu verurteilen, sich vielleicht innerlich zu okay, da ist gerade eine Wutwelle.
Speaker BSie gehört dazu.
Speaker BWas oft hilft, ist zu erkennen, dass unter dieser rauen Schale der Wut meist eine tiefe Verletzlichkeit liegt.
Speaker AAh, das ist ein guter Punkt.
Speaker BJa.
Speaker BEs geht darum, sichere Wege zu finden, diese Energie rauszulassen.
Speaker BBewegung, Schreiben, kreativer Ausdruck, manchmal auch einfach nur in ein Kissen zu schreien und dem Umgang mit anderen hilft es auch, achtsam zu sein, vielleicht Ich Botschaften zu nutzen.
Speaker BIch fühle mich gerade so wütend und brauche einen Moment für mich.
Speaker AEs geht also darum, die Energie zu lenken, statt sie destruktiv werden zu lassen verstehe.
Speaker AUnd wenn diese Wutwellen dann langsam abebben, was kommt dann?
Speaker AIm Modell folgt ja oft das Verhandeln.
Speaker ADas klingt fast ein wenig ja magisch.
Speaker BJa, Das Verhandeln oder Feilschen hat etwas von einem inneren Dialog mit dem Schicksal oder mit Gott oder womit auch immer.
Speaker BEs ist der zutiefst menschliche Versuch, angesichts der erlebten Ohnmacht wieder ein Gefühl von Kontrolle oder Einfluss zu bekommen.
Speaker BMan Wenn ich ab jetzt jeden Tag dies oder jenes tue, dann wird der Schmerz vielleicht weniger schlimm.
Speaker BOder man blickt zurück.
Speaker BHätte ich doch nur damals anders gehandelt, dann wäre das alles nicht passiert.
Speaker AMan schließt innere Deals, macht Versprechungen, versucht das Unabänderliche doch noch irgendwie zu beeinflussen.
Speaker ASo eine Art Was wäre wenn Schleife.
Speaker BGenau.
Speaker BEs ist ein Ringen, ein Versuch, die Realität gedanklich noch einmal zu biegen, bevor ihre Endgültigkeit ganz einsickert.
Speaker BEs hält auch auf eine Art die Verbindung zu dem aufrecht, was oder wer fehlt, indem man Szenarien durchspielt, was hätte sein können.
Speaker BEs ist ein Ausdruck davon, wie sehr man das Verlorene zurücksehnt.
Speaker AKari Kungel Und wenn man dann merkt, dass all dieses Verhandeln nichts an der Realität ändert, dass der Verlust bleibt, das muss ja niederschmetternd sein.
Speaker BDann folgt oft eine Phase, die im Modell als Depression bezeichnet wird, wobei der Begriff hier nicht unbedingt die klinische Depression meint, das ist wichtig zu unterscheiden, sondern eher, sondern eher eine Zeit der tiefen Traurigkeit, der Schwere, des Rückzugs.
Speaker BDie Endgültigkeit des Verlustes wird jetzt mit voller Wucht spürbar.
Speaker ADer Nebel lichtet sich, aber was man sieht, ist schmerzhaft.
Speaker AKlar.
Speaker BJa, genau.
Speaker BDer Blick zurück schmerzt, weil er die Leere zeigt.
Speaker BDer Blick nach vorn wirkt vielleicht sinnlos oder leer.
Speaker BMan fühlt sich erschöpft, kraftlos, zieht sich zurück, Schlaf, Appetit, alles kann durcheinandergeraten, Tränen können fließen oder man fühlt eine bleierne Leere.
Speaker BEs ist eine stille, nach innen gekehrte Phase.
Speaker ADas klingt nach einer sehr dunklen Zeit.
Speaker AAber du sagst, sie ist nicht falsch, sondern Teil des Prozesses.
Speaker BAbsolut nicht falsch.
Speaker BIm Gegenteil, sie ist oft notwendig.
Speaker BSie ist der Ausdruck dafür, wie tief der Verlust wirklich geht, wie bedeutsam die Verbindung war.
Speaker BEs ist die innere Arbeit des Abschiednehmens, nicht nur von der Person oder dem, was verloren ging, sondern auch von gemeinsamen Plänen, Hoffnungen einer bestimmten Zukunft.
Speaker BEs ist ein Innehalten, ein Sinkenlassen in den Schmerz, um ihn wirklich zu fühlen.
Speaker AWann ist es denn wichtig, sich Unterstützung zu holen, wenn diese Schwere übermächtig wird und einfach nicht mehr weichen will?
Speaker BDiese Schwere darf sein und braucht ihre Zeit, aber wenn sie dich über Wochen oder Monate hinweg komplett erdrückt, wenn du gar keine hellen Momente mehr erlebst, dich sozial völlig isolierst.
Speaker AWenn man das Gefühl hat, festzustecken.
Speaker BGenau.
Speaker BWenn man in einem tiefen Loch festzustecken scheint, dann ist es gut und wichtig, darüber zu sprechen.
Speaker BMit vertrauten Menschen oder auch mit professioneller Hilfe, sei es eine Trauerbegleitung, eine Therapie oder eine Selbsthilfegruppe.
Speaker ANiemand muss diesen Weg allein gehen.
Speaker APräsenz und manchmal auch ganz praktische Hilfe von außen können einen riesigen Unterschied machen.
Speaker BUnd nach dieser Phase der tiefen Traurigkeit der Schwere kommt dann im Modell die Akzeptanz.
Speaker BDas Wort klingt fast ein bisschen nach aufgeben oder vergessen.
Speaker ADas ist ein häufiges Missverständnis.
Speaker AAkzeptanz in diesem Kontext bedeutet nicht, dass man gutheißt, was passiert ist.
Speaker AEs bedeutet auch nicht, dass der Schmerz weg ist, sondern es heißt vielmehr, die Realität anzuerkennen.
Speaker AJa, dieser Verlust ist geschehen.
Speaker AEr ist jetzt Teil meiner Lebensgeschichte.
Speaker AIch kann ihn nicht ändern, aber ich kann lernen, mit ihm zu leben.
Speaker AEs ist also mehr ein Annehmen der neuen Realität, ohne ständig dagegen anzukämpfen.
Speaker BEin Friedensschliessen damit vielleicht eher ein Waffenstillstand.
Speaker BGenau.
Speaker BDie Wogen der Gefühle glätten sich allmählich.
Speaker BDer Atem wird vielleicht wieder etwas tiefer freier.
Speaker BEs entstehen wieder kleine Fenster der Leichtigkeit.
Speaker BMomente, in denen man aufblicken kann.
Speaker BErinnerungen können immer noch wehtun.
Speaker BAbsolut.
Speaker BAber sie können gleichzeitig auch tragen, wärmen, vielleicht sogar ein Lächeln hervorrufen.
Speaker BLangsam entsteht wieder Raum für Hoffnung, für eine Neuorientierung.
Speaker AUnd diese Akzeptanz ist dann der Endpunkt, der Moment, wo alles wieder gut ist.
Speaker BNein, eher nicht.
Speaker BAkzeptanz ist kein fixer Zustand, kein Schalter, der umgelegt wird.
Speaker BUnd dann bleibt es so.
Speaker BEs ist eher ein Prozess, ein Kommen und Gehen.
Speaker AAlso nicht linear, überhaupt nicht.
Speaker BManchmal fühlt man sich stabiler, geerdeter und an anderen Tagen, vielleicht an einem Geburtstag, einem Jahrestag oder ausgelöst durch einen Geruch, ein Lied, können alte Gefühle wieder hochkommen.
Speaker BDie Trauer wird Teil von uns, aber sie dominiert nicht mehr das ganze Leben, vielleicht wie ein Rucksack, den man trägt.
Speaker BEr wird nicht unbedingt leichter, aber die Schultern lernen ihn anders zu tragen.
Speaker BMan legt ihn zwischendurch ab, macht Pausen.
Speaker ADas Bild vom Rucksack gefällt mir.
Speaker AUnd das betont ja auch Es ist kein geradliniger Weg durch diese Phasen.
Speaker AKeine Treppe, die man Stufe für Stufe erklimmt.
Speaker BÜberhaupt nicht.
Speaker BDas ist vielleicht das Wichtigste, was man über dieses Modell wissen muss.
Speaker BDie Phasen können übersprungen werden, sich wiederholen, in völlig anderer Reihenfolge auftreten oder sich überlappen.
Speaker AMan kann also zwischen Wut und Verhandeln hin und her springen.
Speaker BAbsolut.
Speaker BManchmal fühlt man Wut und tiefe Traurigkeit fast gleichzeitig.
Speaker BManchmal fehlt eine Phase vielleicht ganz.
Speaker BTrauer ist eher wie die Wellen des Meeres.
Speaker BMal sanft, mal aufgewühlt, mal zieht sich das Wasser weit zurück, bevor die nächste Welle kommt.
Speaker AUnd wenn eine alte Welle wie Zorn oder Traurigkeit wieder hochkommt, ist das kein Rückschritt.
Speaker ADas fühlt sich ja oft so an.
Speaker BNein, absolut kein Rückschritt.
Speaker BEs ist eher ein Zeichen, dass etwas Wichtiges, etwas Tiefes wieder berührt wurde.
Speaker BEs gehört zum Heilungsprozess dazu.
Speaker BEs kann sogar helfen, diese inneren Wellen einfach zu benennen, ohne sie zu Ah, heute ist wieder eine Wutwelle da oder heute spüre ich die Schwere.
Speaker BBesonders das schafft eine beobachtende Distanz, ohne das Gefühl wegzudrücken.
Speaker AMan kann die Landkarte also nutzen, um sich zu orientieren.
Speaker AWo bin ich gerade ungefähr?
Speaker AAber man bestimmt die Route und das.
Speaker BTempo selbst ganz genau.
Speaker BMan darf Pausen machen, Begleitung suchen, die Stille wählen.
Speaker BDie Karte kann helfen, muss aber nicht.
Speaker BUnd manchmal legt man sie auch einfach weg und folgt dem eigenen Gefühl.
Speaker BEs gibt kein richtig oder falsch im Trauern.
Speaker ADas ist so wichtig zu hören, denn oft gibt es ja auch von außen Erwartungen oder wie lange Trauer dauern darf oder wie sie auszusehen hat.
Speaker BJa, und genau da kann das Wissen um diese Phasen auch für das Umfeld hilfreich sein, für Freunde, Familie, Kollegen.
Speaker BEs kann helfen zu verstehen, warum jemand gerade so reagiert, wie er reagiert.
Speaker BVielleicht zurückgezogen, vielleicht gereizt.
Speaker BEs kann Brücken bauen und Gespräche ermöglichen, wo sonst vielleicht nur hilfloses Schweigen wäre.
Speaker AWas hilft denn Menschen, die jemanden unterstützen möchten, der trauert?
Speaker AGibt es da etwas Universelles außer Geduld wahrscheinlich.
Speaker BGeduld ist riesig, ja, aber das Wichtigste ist oft schlichte, urteilsfreie Präsenz.
Speaker BEinfach da sein, zuhören, ohne gleich Ratschläge zu geben oder die eigenen Geschichten zu erzählen.
Speaker ADas Aushalten.
Speaker BGenau das Aushalten.
Speaker BKonkrete, praktische Hilfe anbieten, kann Gold wert sein.
Speaker BSoll ich dir was zu essen vorbeibringen?
Speaker BKann ich die Kinder mal nehmen?
Speaker BBrauchst du Hilfe bei dem Behördenkram?
Speaker BKleine Gesten Du bist nicht allein.
Speaker BUnd das Tempo des Trauernden respektieren.
Speaker BMal braucht jemand Nähe, mal Rückzug.
Speaker BDas kann sich auch schnell ändern.
Speaker AAlso eher begleiten als versuchen, etwas wegzumachen oder zu reparieren.
Speaker BManchmal hilft auch, Rituale zu ermöglichen oder gemeinsam zu gestalten.
Speaker BEine Kerze anzünden, einen Ort besuchen, Erinnerungen teilen.
Speaker BUnd es ist auch gut zu wissen, dass sich die Sicht auf solche Modelle weiterentwickelt.
Speaker BHeute betont man noch stärker die Einzigartigkeit jedes Weges.
Speaker BEs gibt auch andere Ansätze, zum Beispiel wie der von Verena K.
Speaker BZum Beispiel, die mehr auf die Integration der Gefühle schaut, auf die Wandlung, die darin liegen kann.
Speaker AEs ist also eine von mehreren möglichen.
Speaker BLandkarten, eine Perspektive, richtig, eine Einladung, das zu nutzen, was einem Sprache gibt und hilft, und das beiseite zu lassen, was sich nicht stimmig anfühlt.
Speaker BDie Phasen sind vielleicht weniger Stufen auf einer Leiter als Farben auf einer Palette.
Speaker BSie mischen sich, überlagern sich.
Speaker BMal leuchtet eine stärker, mal eine andere.
Speaker BSie helfen uns, das Bild unserer Trauer zu verstehen, ohne es zu bewerten.
Speaker AUnd diese Akzeptanz am Ende, dieses ruhigere Tragen Lernen, von dem du sprachst, das heißt nicht vergessen, niemals.
Speaker BEs heißt integrieren.
Speaker BEs heißt, dass der Verlust ein Teil der eigenen Geschichte wird, ein Teil von dem, wer man ist.
Speaker BVielleicht wie ein Fensterlicht in einem Raum.
Speaker BDer Raum ist vielleicht noch erfüllt vom Schatten des Verlustes, aber das Licht zeigt, dass beides da sein der Schmerz und ein leiser Trost.
Speaker BDie Erinnerung und die Möglichkeit, weiterzuatmen.
Speaker ADas ist ein schönes Bild.
Speaker AEs ist ein Weg, auf dem Schritt für Schritt wieder Raum entstehen kann.
Speaker ARaum für die Erinnerung, für den Schmerz, aber eben auch für Momente, in denen der Atem tiefer wird und das Leben sich leise, ganz leise wieder zurückmeldet.
Speaker BEin Weg, auf dem du langsam sein darfst, auf dem du Unterstützung annehmen darfst, aber auch die Stille wählen kannst ohne Druck, ohne Vorgaben.
Speaker AUnd vielleicht ist die Frage am Ende gar nicht nur, wie man durch die.
Speaker BTrauer geht, sondern auch wie die Liebe, die ja der Grund für die Trauer ist, einen auf dem weiteren Weg begleiten und vielleicht sogar verwandeln kann, wie sie weiterleben darf in uns und durch uns.