Wie geht man eigentlich damit um, wenn diese Nachricht kommt, dass ein geliebter Mensch gestorben ist und man gleichzeitig diesen, ja diesen Druck des Alltags spürt?
Speaker ADu weißt, morgen früh klingelt der Wecker, die E Mails warten, die Termine stehen.
Speaker AWie findet man da überhaupt den Raum zum Trauern, wenn die Welt um einen herum einfach so unbeeindruckt weiterläuft?
Speaker BDas ist genau der Punkt.
Speaker BEs ist dieser Riss, der sich auftut zwischen der inneren Welt, die gerade zusammenbricht, und der äußeren Welt, die von einem verlangt, weiterzufunktionieren.
Speaker BUnd genau über diesen Riss wollen wir heute sprechen, speziell in dem Moment, wenn ein Großelternteil stirbt.
Speaker BEs geht um diese Lücke zwischen Gefühl und Formalität, zwischen der eigenen Trauer und den Anforderungen des Arbeitslebens.
Speaker BWir schauen mal, was rechtlich gilt, was in Verträgen steht, aber vor allem, wie du in dieser unglaublich verletzlichen Situation vielleicht ein Gespräch führen kannst, das dir am Ende die Zeit und den Raum für einen würdigen Abschied verschafft.
Speaker ALass uns vielleicht genau da anfangen, bei dieser harten Realität, die einen ja oft als erstes die rechtliche Grundlage Genau da.
Speaker BWird fast immer der Paragraf 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches, also BGB, ins Spiel gebracht.
Speaker BDer Gedanke dahinter ist ja eigentlich gut.
Speaker BEr soll dir eine bezahlte Freistellung sichern, wenn du unverschuldet und nur vorübergehend nicht arbeiten kannst, also wegen eines unvorhergesehenen persönlichen Ereignisses.
Speaker AOkay, das klingt ja erstmal so, als wäre genau das der Fall.
Speaker AIch meine, der Tod eines nahen Menschen ist doch das Paradebeispiel dafür.
Speaker BAbsolut.
Speaker AMan ist ja nicht einfach nur verhindert, man ist emotional ja völlig außer Gefecht gesetzt.
Speaker BMan sollte es meinen.
Speaker BAber hier kommt eben diese kalte juristische Logik ins Spiel, die so oft mit dem menschlichen Empfinden kollidiert.
Speaker AOkay.
Speaker BDas Gesetz unterscheidet knallhart nach Verwandtschaftsgrad und Großeltern gelten rein rechtlich als Verwandte zweiten Grades.
Speaker AZweiten Grades, ja.
Speaker BUnd das hat eine ganz konkrete Folge.
Speaker BEin gesetzlicher Anspruch auf Sonderurlaub, wie er beim Tod von Verwandten ersten Grades, also Eltern, Kindern oder dem Ehepartner meistens gewährt.
Speaker AWird, der besteht für Großeltern dann in der Regel nicht.
Speaker BGenau.
Speaker BDas Gesetz zieht da eine klare, aber für viele eben auch eine gefühllose Linie.
Speaker AUnd das ist ja oft so weit von der gelebten Realität entfernt.
Speaker ATotal für so viele Menschen sind die Großeltern nicht einfach nur Verwandte zweiten Grades.
Speaker ADas sind die Menschen, die einen mit aufgezogen haben, die einem vielleicht näher standen als die eigenen Eltern in manchen Phasen.
Speaker BAbsolut.
Speaker BDie zweite Bezugsperson.
Speaker AGenau.
Speaker AUnd diese juristische Einstufung ignoriert diese emotionale Realität ja komplett.
Speaker ADa prallt das gelebte Leben auf einen Paragraphen und der Paragraph gewinnt erstmal.
Speaker ADas fühlt sich fundamental ungerecht an.
Speaker BAbsolut.
Speaker BUnd diese Diskrepanz, die du beschreibst, ist der Kern des Problems.
Speaker BDeshalb ist es so wichtig, den Blick vom allgemeinen Gesetz mal wegzulenken und auf die ganz persönlichen Regelungen zu richten.
Speaker BDenn die eigentliche Antwort findet sich oft nicht im BGB, sondern in deinen eigenen Unterlagen.
Speaker AOK, das heißt, ich muss selbst aktiv werden, aber wo fange ich da an?
Speaker AMan ist in so einer Situation ja oft wie gelähmt.
Speaker BJa klar.
Speaker ADer Gedanke, sich jetzt durch Verträge mit Kleingedruckten zu wühlen, ist eine riesige Hürde.
Speaker BDas ist total verständlich.
Speaker BEs geht auch gar nicht darum, zum Rechtsexperten zu werden.
Speaker BKonzentrier dich einfach auf drei mögliche Quellen.
Speaker BDeinen Arbeitsvertrag, einen für dich vielleicht geltenden Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung.
Speaker BEines dieser Dokumente könnte eine Regelung enthalten, die über das Gesetz hinausgeht.
Speaker BKönnte Ja, aber, und das ist wichtig zu wissen, selbst dort werden Großeltern oft nicht explizit genannt.
Speaker BWenn da also beim Tode des Ehegatten, der Kinder oder der Eltern, dann schließt das die Großeltern eben nicht automatisch mit ein.
Speaker AMan sucht also nach einer Formulierung, die einem eine Tür öffnet.
Speaker BSowas wie enge Angehörige Zum Diese letzte kleine gesetzliche Hoffnung.
Speaker ASogar ausgeschlossen.
Speaker BSogar explizit ausgeschlossen.
Speaker BGenau.
Speaker BDa steht dann Ein Satz wie 616 BGB findet keine Anwendung.
Speaker BDas ist rechtlich zulässig und bedeutet im Endeffekt, man kann sich erstmal auf gar nichts mehr berufen.
Speaker ADas ist wirklich viel Juristendeutsch, für das man in so einem Moment einfach keinen Kopf hat.
Speaker AWenn ich jetzt also diese Dokumente vor mir habe, völlig erschöpft bin und eigentlich nur eine klare Antwort will, gibt es da einfache Schlüsselwörter, nach denen ich suchen kann, um das Ganze abzukürzen?
Speaker BJa, die gibt es und das ist ein guter praktischer Ansatz.
Speaker BSuche gezielt nach Begriffen wie Sonderurlaub, bezahlte Freistellung oder Arbeitsbefreiung bei Todesfall.
Speaker AOkay.
Speaker BManchmal steht es auch unter der Überschrift persönliche Angelegenheiten Und wie du schon sagtest, achte auf Formulierungen wie enge Angehörige, um zu sehen, ob das vielleicht auf dich zutrifft.
Speaker BUnd wenn du dir unsicher bist, ist der Weg zum Betriebsrat oder zur Personalabteilung der absolut richtige.
Speaker BDafür muss man sich nicht rechtfertigen.
Speaker BEin einfacher Satz wie Ich möchte gerne verstehen, wie unser Unternehmen mit dieser Situation umgeht, reicht da völlig aus.
Speaker BOkay, aber jetzt kommt der Punkt, der von dieser reinen Rechtslage wegführt und hin zur menschlichen Ebene.
Speaker AZum Glück ja.
Speaker BDenn auch wenn in den meisten Fällen kein rechtlicher Anspruch besteht, heißt das zum Glück noch lange nicht, dass es keine Lösung gibt.
Speaker BSehr viele Arbeitgeber handeln aus Kulanz, also.
Speaker AAus einem Verständnis für die Situation, aus Menschlichkeit, die nicht in Paragraphen gegossen ist.
Speaker BGenau.
Speaker ADas klingt nach Hoffnung, aber auch nach etwas sehr Ungreifbarem.
Speaker AWoran bemisst sich denn diese Kulanz?
Speaker BDas ist der entscheidende Punkt.
Speaker BSie ist ungreifbar und hängt von vielen weichen Faktoren ab.
Speaker BDie häufigste Kulanzregelung ist, dass man für den Tag der Beerdigung freigestellt wird.
Speaker BEin Tag, ja.
Speaker BOb ein Unternehmen das tut, kann von deiner Betriebszugehörigkeit abhängen, von deiner bisherigen Verlässlichkeit, aber auch ganz pragmatisch von der Situation Im Unternehmen Läuft gerade ein kritisches Projekt, ist eine Vertretung leicht zu organisieren und.
Speaker ADann natürlich die Unternehmenskultur.
Speaker BUnbedingt.
Speaker AIn einem kleinen Familienbetrieb, wo jeder jeden kennt, ist die Hürde vielleicht niedriger als in einem riesen Konzern mit standardisierten Prozessen, wo man am Ende nur eine Personal Nummer ist.
Speaker BExakt.
Speaker BIch erinnere mich an einen Fall, den ich mal mitbekommen habe.
Speaker BEin Mitarbeiter in einem großen Tech Unternehmen, dessen Vertrag wirklich jede Art von Sonderurlaub für Großeltern ausgeschlossen hat.
Speaker AAlso rechtlich war die Sache klar.
Speaker AKeine Chance.
Speaker BAbsolut keine Chance.
Speaker BEr hat trotzdem um ein Gespräch mit seiner Vorgesetzten gebeten und hat ihr ganz ruhig erklärt, dass seine Oma die Person war, die ihn quasi großgezogen hat, weil seine Eltern immer auf Montage waren.
Speaker AEr hat also den persönlichen Kontext gegeben.
Speaker BGenau, er hat keine Forderung gestellt.
Speaker BEr hat ihr einfach nur diesen einen persönlichen Kontext gegeben.
Speaker BUnd diese eine Information hat die Perspektive der Vorgesetzten komplett verändert.
Speaker BSie hat ihm nicht nur den Tag der Beerdigung, sondern auch den Tag davor freigegeben.
Speaker BWow.
Speaker BAls Zeitausgleich für Überstunden.
Speaker BEs wurde eine Lösung gefunden, weil diese menschliche Verbindung plötzlich sichtbar wurde.
Speaker ADas zeigt, dass es am Ende nicht um ein Recht geht, dass man einfordert, sondern um eine Bitte, die auf Verständnis hofft.
Speaker AUnd es geht darum, dem Gegenüber die Chance zu geben, Mensch zu sein.
Speaker ADas verändert die ganze Herangehensweise an das Gespräch.
Speaker AEs ist keine Verhandlung, es ist eine Öffnung.
Speaker BGenau.
Speaker BUnd das führt uns direkt zu diesem Gespräch mit dem Vorgesetzten, dem vielleicht schwierigsten, aber wichtigsten Schritt.
Speaker ADavor haben viele, glaube ich, den größten Respekt.
Speaker AMan ist emotional sowieso schon am Boden und soll dann klar und strukturiert für seine Bedürfnisse eintreten.
Speaker ADas fühlt sich an wie eine unüberwindbare Aufgabe.
Speaker BTotal.
Speaker AWie kann man sich darauf vorbereiten, damit man nicht völlig überfordert ist?
Speaker BDer erste Schritt ist, den richtigen Rahmen zu schaffen.
Speaker BBitte um ein kurzes persönliches Gespräch unter vier Augen, nicht zwischen Tür und Angel, nicht per E Mail, die im Posteingang.
Speaker AUntergeht und so früh wie möglich oder?
Speaker BJa, unbedingt.
Speaker BDas zeigt Verantwortung und gibt dem Betrieb die Chance zu planen, was wiederum den Druck von dir nimmt.
Speaker AUnd dann die Kommunikation selbst.
Speaker AIch stelle mir vor, die größte Angst ist, entweder in Tränen auszubrechen oder als fordernd und unprofessionell rüberzukommen.
Speaker BDieses Spannungsfeld ist real.
Speaker BDer Schlüssel liegt in einer klaren und würdevollen Kommunikation.
Speaker BDu musst keine intimen Details deiner Trauer ausbreiten.
Speaker BOK, ein einfacher sachlicher Satz.
Speaker BMeine Großmutter ist verstorben.
Speaker BDie Beerdigung findet am Datum statt.
Speaker BReicht für den Anfang völlig aus.
Speaker BWenn es sich für dich richtig anfühlt, kannst du dann diesen entscheidenden Satz hinzufügen, den wir eben im Beispiel hatten.
Speaker BSie war ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben.
Speaker BAh ja, das ist keine Forderung, sondern eine Erklärung, die hilft dem Gegenüber, die emotionale Dimension zu verstehen.
Speaker ADas heißt, man stellt eine Verbindung her, bevor man zur eigentlichen Frage kommt.
Speaker AUnd dann, anstatt zu fordern, ich brauche Sonderurlaub, ist es wahrscheinlich klüger offen zu fragen.
Speaker ASo was Wie gehen wir im Unternehmen mit so einem Fall um?
Speaker AWelche Möglichkeiten gibt es?
Speaker ADas signalisiert Kooperationsbereitschaft.
Speaker BExakt, Das ist psychologisch entscheidend.
Speaker BDu öffnest die Tür, anstatt sie einzurennen.
Speaker BUnd dann kannst du noch ein Schritt weiter gehen, indem du von dir aus Alternativen anbietest.
Speaker BDas ist der Moment, in dem du deinem Vorgesetzten zeigst, dass du nicht nur ein Problem bringst, sondern schon über Lösungen nachgedacht hast.
Speaker BDu gibst ihm Handlungsspielraum, also zum Beispiel.
Speaker AKonkret vorschlagen, einen regulären Urlaubstag zu nehmen, wenn es anders nicht geht.
Speaker BGenau.
Speaker AOder unbezahlte Freistellung für den einen Tag oder vielleicht Überstunden abbauen.
Speaker BGenau diese Dinge.
Speaker BMan könnte auch Homeoffice an den Tagen um die Beerdigung herum vorschlagen, besonders wenn man reisen muss.
Speaker BEine Formulierung könnte Mir ist bewusst, dass es dafür vielleicht keine feste Regelung gibt.
Speaker BMir wäre es aber unglaublich wichtig, dabei zu sein, Ive ökbar einen Urlaubstag zu nehmen.
Speaker BWichtig ist für mich, dass wir eine Lösung finden.
Speaker BDas nimmt jeden Druck aus der Situation und macht es zu einer gemeinsamen Aufgabe.
Speaker ADas ist ein guter Punkt.
Speaker BMan denkt oft, man muss in solchen Momenten Stärke zeigen, aber psychologisch ist es für einen Vorgesetzten oft einfacher, auf eine authentische, verletzliche Bitte zu reagieren.
Speaker BVerletzlichkeit signalisiert hier Vertrauen, nicht Schwäche.
Speaker AUnd wenn man dann eine Lösung gefunden hat, egal wie sie aussieht, ist es wahrscheinlich gut, das kurz schriftlich festzuhalten oder eine kurze Mail zur Bestätigung.
Speaker AAbsolut nicht aus Misstrauen, sondern um für sich selbst einen Haken dahinter machen zu können, damit man den Kopf frei bekommt.
Speaker BEin ganz wichtiger Punkt für die eigene Seelenruhe in diesen Tagen.
Speaker AJetzt haben wir viel über den Idealfall gesprochen.
Speaker AAber was ist, wenn man all das beherzigt?
Speaker AMan ist vorbereitet, man fragt höflich, man bietet Lösungen an und die Antwort ist trotzdem ein klares Nein aus betrieblichen Gründen, wegen einer starren Firmenpolitik, was auch immer.
Speaker ADas muss sich in so einer Situation wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen.
Speaker BJa, das ist eine unglaublich harte und verletzende Erfahrung.
Speaker BUnd es ist wichtig, dieses Gefühl auch zuzulassen und anzuerkennen.
Speaker BEs kann sich anfühlen, als würde einem nicht nur der Raum zum Trauern verwehrt, sondern als würde die eigene Trauer für nichtig erklärt.
Speaker AJa, genau das.
Speaker BTrotzdem ist man auch dann nicht völlig machtlos.
Speaker BEs gibt immer noch praktische Optionen.
Speaker AWelche wären das?
Speaker BWenn die Kulanztür zu ist, was bleibt dann noch?
Speaker BAber das nur aus wirklich dringenden betrieblichen Gründen Ablehnen.
Speaker AOK.
Speaker BEine andere Möglichkeit ist explizit nach unbezahlter Freistellung nur für den Tag der Beerdigung zu fragen.
Speaker BDem entgangenen Lohn steht dann die Möglichkeit gegenüber, Abschied zu nehmen.
Speaker AStimmt.
Speaker AUnd je nach Job kann man vielleicht auch Arbeitszeit verlagern oder mit Kollegen tauschen.
Speaker BDas bringt das Team ins Spiel.
Speaker AGenau.
Speaker AManchmal ist die Solidarität unter Kollegen ja größer, als die offizielle Firmenpolitik es zulässt.
Speaker BGenau.
Speaker BMan sollte die Unterstützung im eigenen Team nie unterschätzen.
Speaker BManchmal ist ein ehrliches Gespräch mit den direkten Kollegen der Schlüssel.
Speaker BOft entsteht da unerwartet viel Verständnis und ganz praktische Hilfe.
Speaker BMan ist mit diesem Problem nicht immer allein, auch wenn sich die erste Abfuhr vom Chef so anfühlt.
Speaker AWas bei all dem für mich am deutlichsten Diese ganze Auseinandersetzung mit Regeln, Anträgen und Gesprächen ist eine zusätzliche schwere Last in einer Zeit, in der man eigentlich seine ganze Kraft für die Trauer und die Familie bräuchte.
Speaker BAbsolut.
Speaker AEs ist, als müsste man um etwas kämpfen, das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.
Speaker AZeit für einen Abschied.
Speaker BDas ist es.
Speaker BEs ist ein Kampf an einer Front, die man in diesem Moment nicht auch noch eröffnen möchte.
Speaker BUnd vielleicht, wenn man diesen Gedanken weiterdenkt, liegt darin auch eine letzte tröstende Perspektive.
Speaker BDer Abschied findet ja nicht nur an diesem einen Tag statt, an dem der Kalender es vorgibt.
Speaker BDie Beerdigung ist ein unglaublich wichtiges Ritual, ein sozialer Ankerpunkt.
Speaker BJa, aber die eigentliche Trauerarbeit, die Erinnerung, das leise Gespräch mit dem Verstorbenen, das passiert ja in den Tagen, Wochen und Monaten danach.
Speaker ADer offizielle Akt ist also nur der Anfang.
Speaker ADer persönliche Abschied hat seinen eigenen Zeitplan.
Speaker BGenau.
Speaker BUnd das wirft eine wichtige Frage auf, die du dir stellen kannst.
Speaker BGerade wenn die äußeren Umstände schwierig sind, wenn der Dienstplan keine Lücke lässt, wo kannst du dir dann selbst einen Raum für deinen Abschied schaffen?
Speaker ADas ist eine gute Frage.
Speaker BVielleicht ist es kein ganzer freier Tag.
Speaker BVielleicht ist es ein stilles Ritual am Abend, das nur dir gehört, bei dem du bewusst alte Fotos ansiehst.
Speaker BEin späterer Besuch am Grab, ganz allein und in Ruhe, wenn der erste Trubel vorbei ist.
Speaker BEin Brief, den du schreibst und nie abschickst.
Speaker AEin Abschied, der sich nicht nach den.
Speaker BRegeln anderer richten muss, sondern seinen eigenen, ganz persönlichen Rhythmus findet.
Speaker BDie Erinnerung, die findet ihren eigenen Raum, wenn man ihn ihr zugesteht.