Hallo.
Speaker BHallo.
Speaker ASag mal, hast du dich in letzter Zeit mal gefragt, wie das eigentlich ist, wenn man gehen muss?
Speaker AAlso nicht nur diese Riesenwelle an Gefühlen, sondern ganz praktisch, was dieser letzte Abschied am Ende wirklich bedeutet, auch finanziell.
Speaker ADas ist so ein Thema, finde ich, das wir oft, naja, verdrängen, gerade wenn es ums Geld geht.
Speaker AGeht dir das auch so?
Speaker BJa, absolut.
Speaker BDas fühlt sich oft komisch an, fast irgendwie unpassend über Euro und Cent nachzudenken, wenn es um was so Endgültiges geht, so was emotional.
Speaker BAber vielleicht ist genau diese Auseinandersetzung, diese Planung auch eine ganz tiefe Form von Fürsorge oder gerade für die Leute, die bleiben und dann mit allem klarkommen müssen.
Speaker AGenau das meine ich.
Speaker AUnd genau darüber wollen wir heute mal sprechen.
Speaker AWir wollen zusammen beleuchten, welche Kosten wirklich am Lebensende und für eine Bestattung anfallen können und was ja noch viel wichtiger ist, wie du vielleicht vorausschauend planen kannst, um für dich selbst Klarheit zu bekommen und und deinen Liebsten in dieser eh schon unfassbar schweren Zeit wenigstens die finanzielle Last abzunehmen.
Speaker AEs geht ja darum, Wege zu finden, die die Würde wahren und trotzdem realistisch sind.
Speaker BVielleicht fangen wir mal damit an, warum das Thema heute so viel präsenter ist, als es vielleicht noch vor ein paar Jahrzehnten war.
Speaker BDa hat sich ja was geändert, oder?
Speaker BFrüher gab es da ja noch so eine Art Unterstützung.
Speaker AGenau Der Knackpunkt.
Speaker ASeit 2004 gibt es das Sterbegeld von den gesetzlichen Krankenkassen so in der Regel nicht mehr.
Speaker ADas war früher eben eine finanzielle Hilfe für die Bestattungskosten.
Speaker AUnd weil das weggefallen ist, liegt die volle finanzielle Verantwortung für die Bestattung jetzt fast immer bei den Hinterbliebenen, also bei der Familie, den Erben.
Speaker ADas ist, glaube ich, eine wichtige Grundannahme, die man heute einfach wissen sollte.
Speaker ADas ändert natürlich alles.
Speaker ADas zwingt einen ja quasi, sich damit auseinanderzusetzen, auch wenn es schwerfällt und man es lieber wegschieben würde.
Speaker ADenn Sterben verursacht Kosten.
Speaker ADas kann man nicht wegdiskutieren.
Speaker AUnd das sind ja nicht nur die Kosten für die Beerdigung selbst.
Speaker AOft fängt das ja schon vorher an mit Ausgaben vielleicht für Pflege, für Betreuung, für organisatorische Sachen rund ums Lebensende.
Speaker BStimmt, der finanzielle Teil beginnt oft schon vor dem Tod.
Speaker BAber wenn wir jetzt mal ganz konkret auf die Bestattungskosten schauen, dann müssen wir Da gibt es nicht die eine Summe.
Speaker BDas Spektrum ist echt breit.
Speaker BWir bewegen uns da oft im vier manchmal sogar fünfstelligen Eurobereich.
Speaker BDas hängt total von der Region ab.
Speaker BKlar, von den persönlichen Wünschen natürlich und ganz stark auch von der Art der Bestattung, die man wählt.
Speaker AVier bis fünfstellig, das ist schon eine Hausnummer.
Speaker AKannst du das mal ein bisschen aufdröseln?
Speaker AWas sind denn so die typischen Posten, die da zusammenkommen, damit man so ein Gefühl kriegt, woraus sich diese Summe überhaupt zusammensetzt?
Speaker BJa klar.
Speaker BAlso lass uns das mal durchgehen.
Speaker BEin großer Brocken ist natürlich der Sarg bei einer Erdbestattung oder eben die Urne bei einer Feuerbestattung.
Speaker BDa gibt es ja riesige Unterschiede, je nach Holz, Material, Design.
Speaker BDann kommen die Kosten für den Bestatter selbst dazu, also die Überführung, Abholung und Transport, die hygienische Versorgung, die Aufbahrung, wenn man das möchte.
Speaker BDas sind halt Dienstleistungen, die einfach nötig sind.
Speaker AOkay.
Speaker ADas sind die direkten Sachen rund um den Verstorbenen.
Speaker BGenau.
Speaker BSo, dann kommen die Friedhofsgebühren.
Speaker BDie sind oft echt ein dicker Posten.
Speaker BGebühren für das Grabnutzungsrecht.
Speaker BMan mietet es ja quasi für eine gewisse Zeit.
Speaker BDie Gebühren für die Beisetzung selbst, also das Ausheben und Schließen vom Grab und oft auch Verwaltungsgebühren vom Friedhof.
Speaker BUnd was viele vielleicht nicht sofort auf dem Schirm Die laufende Grabpflege über Jahre oder Jahrzehnte kann auch noch mal ordentlich was kosten, wenn man das nicht selbst machen kann, oder?
Speaker AStimmt, an die laufenden Kosten denkt man vielleicht erst mal nicht.
Speaker ASo.
Speaker AUnd die Trauerfeier.
Speaker BDie Trauerfeier ist der nächste große Block.
Speaker BDa hast du Kosten für die Miete der Trauerhalle oder Kapelle, vielleicht für Musik, für einen Trauerredner oder eine Rednerin, die persönliche Worte findet.
Speaker BDer Blumenschmuck, Sarg, Urne, Kapelle ist oft auch ein nennenswerter Posten.
Speaker BJa, und dann noch so Dinge wie das Drucken und Verschicken von Trauerkarten oder Einladungen.
Speaker AUnd den Grabstein darf man nicht vergessen.
Speaker BRichtig.
Speaker BDie Grabstätte selbst, die muss ja auch gestaltet werden.
Speaker BDer Grabstein oder eine Platte, vielleicht eine Einfassung, die erste Bepflanzung.
Speaker BDas sind auch Kosten, die muss man einplanen.
Speaker BUnd dann gibt es noch eine ganze Reihe kleinerer, aber notwendiger Ausgaben.
Speaker BDie Ausstellung der Todesbescheinigung, der Totenschein, Traueranzeigen in der Zeitung schalten später Danksagungen.
Speaker BEs läppert sich wirklich zusammen.
Speaker APuh, wenn man das so hört, wird einem erst klar, wie viele einzelne Punkte das sind.
Speaker AAber du sagtest vorhin, die Kosten sind steuerbar.
Speaker AMan ist dieser Summe nicht einfach ausgeliefert.
Speaker BJa, das ist total wichtig zu verstehen.
Speaker BMan hat Gestaltungsspielraum.
Speaker BEs macht zum Beispiel finanziell einen riesen Unterschied, ob du dich für eine klassische Erdbestattung im Sarg entscheidest oder für eine Feuerbestattung mit Uhrenbeisetzung.
Speaker BLetzteres ist tendenziell oft günstiger.
Speaker BAuch bei der Grabart gibt es ja zig Varianten.
Speaker BEin anonymes Gemeinschaftsgrab ist meist die billigste Option, während so ein Walgrab, wo du Ort und Größe mitbestimmen kannst, deutlich teurer ist.
Speaker BUnd dann gibt es ja noch See oder Waldbestattungen.
Speaker BDie haben wieder ganz eigene Kosten.
Speaker AUnd die Trauerfeier selbst, meintest du?
Speaker BGenau wie aufwendig machst du die Feier?
Speaker BKleiner intimer Kreis oder große Gesellschaft mit Kaffee danach welche Musik, welcher Blumenschmuck.
Speaker BHier kannst du durch ganz bewusste Entscheidungen und Prioritäten die Kosten echt beeinflussen.
Speaker BEs geht darum rauszufinden, was ist mir, was ist dir ganz persönlich wichtig für diesen Abschied?
Speaker BUnd wo kann ich vielleicht, naja, Kompromisse machen, ohne dass es sich komisch anfühlt.
Speaker ADas leuchtet ein.
Speaker AWenn man das so klar sieht, kommt natürlich die Wie kann man denn sichergehen, dass die eigenen Wünsche nicht nur da sind, sondern auch finanziell abgesichert sind, eben um die Angehörigen zu entlasten.
Speaker ADas ist ja oft der Kern der Sorge, diese Doppelbelastung aus Trauer und dann noch unerwartete hohe Rechnungen zu vermeiden.
Speaker BDa gibt es verschiedene Wege und oft ist auch eine Mischung ganz gut.
Speaker BEine sehr konkrete und sichere Möglichkeit ist die Bestattungsvorsorge über einen Treuhandvertrag.
Speaker BDas bieten viele Bestatter an.
Speaker ATreuhandvertrag, wie läuft das?
Speaker AGenau, das klingt erstmal so.
Speaker BFormal ist es auch, aber im guten Sinne.
Speaker BDu legst dabei eine Summe, die du mit dem Bestatter vereinbarst, auf ein extra dafür eingerichtetes, insolvenzgeschütztes Treuhandkonto.
Speaker BDieses Geld ist dann wirklich absolut zweckgebunden.
Speaker BEs darf nur für deine Bestattung genommen werden, nicht für irgendwelche anderen Schulden oder so.
Speaker BDer riesige Vorteil Du kannst schon zu Lebzeiten ganz genau festlegen, wie deine Bestattung ablaufen soll.
Speaker BAlso Art der Bestattung, Sarg, Musik, Blumen bis hin zum Text für die Anzeige.
Speaker BUnd das Geld ist direkt dafür da.
Speaker BSollte am Ende was übrig bleiben, kriegen das die Erben.
Speaker BDas schafft unheimlich viel Klarheit und Verbindlichkeit und nimmt den Angehörigen echt viele schwere Entscheidungen ab.
Speaker ADas klingt wirklich nach einer sehr durchdachten und sicheren Sache, gerade wenn man genaue Vorstellungen hat und sicher sein will, dass das auch so gemacht wird.
Speaker AAber man hört ja auch immer wieder von der Sterbegeldversicherung.
Speaker AIst das was Vergleichbares?
Speaker BEs ist eine andere Möglichkeit, Keine direkte Alternative im Sinne von ist genauso gut.
Speaker BEine Sterbegeldversicherung ist im Prinzip eine kleine Kapitallebensversicherung, die zahlt im Todesfall eine vorher festgelegte Summe aus, an wen auch immer du bestimmt hast.
Speaker BDer Gedanke dahinter ist vor allem, den Angehörigen schnell Geld zur Verfügung zu stellen, damit die ersten Rechnungen bekommen, Bestatter, Friedhof bezahlt werden können, ohne dass man erst auf einen Erbschein warten muss oder Konten aufgelöst sind.
Speaker ASchnelle Verfügbarkeit ist in so einer Situation sicher ein Punkt.
Speaker ADas klingt erstmal nicht schlecht.
Speaker BKann es auch sein, ja, aber man muss bei diesen Sterbegeldversicherungen echt genau hinschauen.
Speaker BDie haben oft ziemlich hohe Abschluss und Verwaltungskosten, die fressen über die Jahre an der Rendite.
Speaker BEs kann passieren, dass die Summe, die am Ende rauskommt, kaum höher ist als das, was man eingezahlt hat.
Speaker BManchmal sogar weniger, wenn man früh sterbt.
Speaker BUnd die die Beiträge werden oft sehr teuer, wenn man erst spät damit anfängt.
Speaker BMan muss also abwägen, ist mir dieser Vorteil der schnellen Verfügbarkeit und der garantierten Summe diese Kosten wert?
Speaker BRein wirtschaftlich ist das nicht immer die allerbeste Lösung.
Speaker AGibt es denn Fälle, wo sie trotzdem eine Überlegung wert sein könnte?
Speaker BVielleicht, wenn du sehr, sehr früh damit anfängst, also schon jung mit kleinen Beiträgen einsteigst oder wenn dir so eine garantierte Summe, die völlig losgelöst vom Rest vom Vermögen oder Erbe sofort da ist, extrem wichtig ist.
Speaker BVielleicht weil du Sorge hast, dass sonst nicht schnell genug Geld flüssig wäre.
Speaker BManche Leute mögen auch diese klare Zweckbindung und die Planbarkeit.
Speaker BEs gibt ja Online Rechner, da kann man sich mal orientieren, aber das ersetzt keine ehrliche persönliche Überlegung.
Speaker BBrauche ich das wirklich?
Speaker BWelche Summe ist realistisch nötig für das, was mir wichtig ist?
Speaker BUnd steht der Beitrag im Verhältnis?
Speaker AVerstehe also eher was für spezielle Fälle und genau zu prüfen.
Speaker ADann bleibt da noch die dritte große Mö Selbst Geld zurücklegen.
Speaker ASo ganz klassisch.
Speaker BGenau.
Speaker BDas kann über einen Sparplan sein, ein Tagesgeldkonto, das man dafür markiert oder auch andere Anlagen, je nach Risiko und wie lange man noch Zeit hat.
Speaker BDas gibt natürlich die meiste Flexibilität und Kontrolle.
Speaker BDu bestimmst selbst, wie viel und wann du sparst.
Speaker BBist dann kein Vertrag gebunden, das Geld gehört dir.
Speaker BAber auch da muss man an ein paar Dinge denken.
Speaker BBei den aktuellen Zinsen auf sicheren Sachen wie Tagesgeld, da frisst halt die Inflation über die Jahre was vom Wert weg.
Speaker BUnd die wichtigste Frage Ist das Geld im Ernstfall wirklich schnell da?
Speaker BUnd ist es im Kopf und vielleicht auch auf dem Papier so klar für diesen Zweck reserviert, dass es nicht doch fürs Auto, den Urlaub oder was anderes draufgeht, wenn es nicht separat liegt?
Speaker ADa braucht es also schon Disziplin und eine klare Kennzeichnung.
Speaker AVielleicht echt ein extra Konto, damit das Geld wirklich sicher für den Zweck Du hattest ja anfangs gesagt, das gesetzliche Sterbegeld gibt es nicht mehr.
Speaker AGibt es denn gar keine staatlichen oder anderen Hilfen mehr, auf die man vielleicht hoffen könnte?
Speaker BAlso darauf sollte man sich echt nicht verlassen.
Speaker BDas gesetzliche Sterbegeld ist weg.
Speaker BPunkt.
Speaker BEs gibt ganz seltene Ausnahmen.
Speaker BIm öffentlichen Dienst gibt es manchmal noch was über Tarifverträge oder Beihilfen.
Speaker BManche private Unfallversicherungen zahlen was, wenn der Tod durch einen Unfall passiert ist.
Speaker BAber das sind absolute Ausnahmen oder an ganz spezielle Bedingungen geknüpft.
Speaker BWenn die Hinterbliebenen nachweislich die Kosten nicht tragen können und auch kein Erbe da ist, kann man beim Sozialamt eine Kostenübernahme für eine ganz einfache Bestattung beantragen.
Speaker BAber das ist wirklich die allerletzte Option und an strenge Prüfungen gebunden.
Speaker BAls Basis für eine würdevolle Planung taugt das alles nicht.
Speaker AOK, die Verantwortung liegt also klar bei einem selbst oder eben den Angehörigen.
Speaker AWenn man sich jetzt entscheiden will, wie man vorsorgen möchte, wie geht man da am besten ran?
Speaker ANur auf Zahlen und Paragraphen zu gucken?
Speaker ADas fühlt sich bei dem Thema irgendwie falsch an.
Speaker AFinde ich geht ja um viel mehr als nur Kosten.
Speaker BDa sagst du, was ganz Der reine Finanzblick ist zu kurz.
Speaker BEin viel besserer Start ist es, zuerst über die Bedeutung nachzudenken, bevor man über Summen redet.
Speaker BWas soll dieser letzte Abschied für dich bedeuten?
Speaker BWelche Werte sind dir wichtig im Leben?
Speaker BSollen die sich da auch zeigen?
Speaker BWer soll da sein?
Speaker BWelche Stimmung wünschst du dir eher still und nachdenklich?
Speaker BOder vielleicht eine Feier des Lebens mit Musik und Anekdoten?
Speaker BWenn diese emotionalen und inhaltlichen Dinge klarer sind, fallen die finanziellen Entscheidungen oft viel leichter, weil du weißt, wofür du planst und was dir wirklich wichtig ist.
Speaker AAlso nicht mit der Excel Tabelle starten, sondern mit dem Herzen, mit den Wünschen.
Speaker AUnd wie könnte man das dann praktisch machen?
Speaker ASchritt für Schritt.
Speaker AMan könnte es zum Beispiel so Formuliere deine Wünsche.
Speaker ASei da ruhig konkret.
Speaker AWelche Art von Bestattung Erde, Feuer, See, Wald?
Speaker AGibt's einen bestimmten Ort?
Speaker AWelches Grab, wenn überhaupt?
Speaker AWie stellst du dir die Feier vor?
Speaker AWelche Musik, Blumen, Worte oder Rituale sind dir wichtig?
Speaker ASchreib das ruhig mal auf.
Speaker BRecherchiere nen groben Kostenrahmen dafür.
Speaker BGuck mal online nach Durchschnittspreisen in deiner Ecke oder sprich ganz unverbindlich mal mit einem Bestatter.
Speaker BViele bieten ja kostenlose Beratungen an, um ein Gefühl zu kriegen.
Speaker ASetz Prioritäten.
Speaker AWas ist dir absolut heilig?
Speaker AWo bist du flexibler?
Speaker AWo kannst du vielleicht einfacher planen oder Kosten sparen, ohne dass es sich für dich verkehrt anfühlt?
Speaker ANicht alles muss teuer sein, um was zu bedeuten.
Speaker BFinanzierung darauf auf vielleicht, wie du es eben angedeutet hast, eine Mischung.
Speaker BDie Kernkosten für die wichtigsten Sachen sicherst du über so eine zweckgebundene Vorsorge wie den Treuhandvertrag ab.
Speaker BFür variable Sachen oder Unvorhergesehenes baust du eigene Rücklagen auf.
Speaker BUnd fünftens ganz Schreib alles auf und sag jemandem, dem du vertraust, wo diese Unterlagen, Wünsche, Verträge, Infos zum Geld liegen.
Speaker BSo eine Vorsorgemappe oder ein klarer Ordner kann den Angehörigen im Fall der Fälle unendlich helfen und ihnen Sicherheit geben, in deinem Sinne zu handeln.
Speaker ADas klingt nach einem sehr guten Weg, der beides berücksichtigt die Wünsche und die finanzielle Seite.
Speaker AEs geht also darum, eine Lösung zu finden, die sich für einen selbst stimmig anfühlt.
Speaker ANicht unbedingt die billigste, auch nicht die teuerste, sondern die die die eigenen Werte spiegelt und die Hinterbliebenen wirklich entlastet.
Speaker AEmotional, organisatorisch und eben auch finanziell.
Speaker BGenau darum geht's.
Speaker BLetztlich ist das ein Akt der Würde und der Fürsorge für dich selbst und für deine Liebsten.
Speaker BEine einfache, aber mit Liebe und sehr persönlich gestaltete Verabschiedung kann so viel mehr Trost geben und berühren als irgendeine Rieseninszenierung, die vielleicht gar nicht zum Leben gepasst hat.
Speaker BMan kann sich immer wieder Gibt mir diese Planung jetzt Ruhe?
Speaker BKann ich das Thema jetzt ein Stück weit loslassen, weil ich weiß, das Wichtigste ist geregelt?
Speaker BDeck das ab, was mir wirklich am Herzen liegt, Lässt es aber vielleicht auch noch Raum für Flexibilität, falls sich was ändert oder die Angehörigen später eigene kleine Ideen einbringen wollen.
Speaker BDiese Planung muss ja kein starres Ding sein.
Speaker BDie darf atmen und mitwachsen.
Speaker ADes ein schöner Gedanke, dass es nicht in Stein gemeißelt sein muss, sondern mitwachsen darf.
Speaker AFassen wir also nochmal Es fängt mit nem ehrlichen Blick Ja.
Speaker ASterben und Abschied kosten Geld.
Speaker AUnd ja, seit das Sterbegeld weg ist, liegt die Verantwortung dafür meistens bei uns oder unseren Angehörigen.
Speaker AAber und das ist ja das Gute, es gibt gangbare Wege, um vorausschauend zu planen und vorzusorgen.
Speaker BRichtig.
Speaker BEine gut überlegte Mischung zum Beispiel aus einer zweckgebundenen Vorsorge wie dem Treuhandkonto für die festen Wünsche, ergänzt durch flexiblere eigene Rücklagen, kann für viele ein sehr guter Weg sein.
Speaker BEine Sterbegeldversicherung sollte man immer sehr individuell und kritisch anschauen, ob sie im eigenen Fall wirklich Sinn macht und einen Mehrwert hat gegenüber dem reinen Sparen.
Speaker BDas Ziel ist immer, eine Lösung zu finden, die zu dir passt, zu deinen Werten, deinen Wünschen und deiner Lebenssituation.
Speaker AEine Lösung, die den Abschied am Ende so wirklich macht, wie du ihn dir vorstellst und die gleichzeitig den Menschen, die dich lieben und zurückbleiben, den nötigen Raum gibt für ihre Trauer.
Speaker ARaum, der nicht von Geldsorgen oder Organisationsstress überschattet wird.
Speaker ADas ist vielleicht eine der größten Formen der Fürsorge und Liebe, die man über das eigene Leben hinaus weitergeben kann.
Speaker BAbsolut.
Speaker BUnd bei all dieser wichtigen Planung der Kosten, vielleicht nimmst du dir auch noch mal einen ruhigen Moment für die Welcher nicht materielle Wert, welche besondere Erinnerung, welche Geste oder welches Gefühl soll von deinem Abschied am stärksten im Herzen derer bleiben, die du liebst.
Speaker BWas ist die eigentliche Essenz dessen, was du hinterlassen möchtest, jenseits aller Zahlen und Verträge?
Speaker ADanke fürs Zuhören und Mitdenken bei diesem doch sehr persönlichen Thema.
Speaker BPass gut auf dich auf und auf die Menschen um dich herum.