Hallo, schön, dass du wieder dabei bist.
Speaker BHallo auch von mir.
Speaker AWir haben heute ein Thema, das ist nicht leicht, aber unglaublich wichtig.
Speaker AEs geht um die Begleitung am Lebensende.
Speaker AAlso wie kann man das schaffen?
Speaker AWie kann man jemandem nah sein, der stirbt, ohne selbst daran kaputt zu Georg Ja.
Speaker BUnd wo findet man eigentlich die Kraft dafür in dieser doch ja sehr, sehr intensiven Zeit?
Speaker AGenau darum soll es heute gehen, um die Herausforderung.
Speaker AKlar, die Belastungen, die du vielleicht kennst oder die auf dich zukommen könnten, aber.
Speaker BEben auch um Wege, Wege der Unterstützung für den Menschen, der geht und ganz wichtig auch für dich selbst.
Speaker AJa, wie man diese Zeit irgendwie würdevoll gestalten kann miteinander, ohne sich selbst zu verlieren.
Speaker BIch glaube, ein erster ganz wichtiger Punkt ist, sich diese Rolle überhaupt mal bewusst zu machen, diese Doppelrolle.
Speaker ADoppelrolle, Wie meinst du das?
Speaker BNaja, du bist ja nicht nur der oder die Starke, die gibt und macht und tut.
Speaker BDu bist ja gleichzeitig auch selbst jemand, der Bedürfnisse hat, der Ängste hat, der an seine Grenzen kommt.
Speaker AAh, verstehe.
Speaker AMan gibt unglaublich viel Zuwendung, Zeit, Kraft.
Speaker BGenau.
Speaker BAber man ist eben auch selbst betroffen, traurig, erschöpft vielleicht.
Speaker BUnd beides anzuerkennen, das ist, glaube ich, schon mal ein Riesenschritt.
Speaker ADas leuchtet ein.
Speaker AMan ist nicht nur Begleiter, sondern auch selbst auf einem Abschiedsweg quasi.
Speaker BJa.
Speaker BUnd Sterbende begleiten ja auch auf ihre Weise auch die Angehörigen.
Speaker BDas ist ein gegenseitiger Prozess, oft ganz still.
Speaker AUnd dieser Weg, der ist ja oft steinig.
Speaker ADie Belastungen sind ja enorm.
Speaker BOh ja, körperlich allein schon wenig Schlaf, vielleicht isst man kaum oder unregelmäßig.
Speaker BDer Körper ist ständig angespannt und seelisch.
Speaker BJa, da kommt dann oft die Konzentration, die weg ist.
Speaker BMan ist vielleicht gereizter, unsicher, fühlt sich wie benebelt.
Speaker AUnd die Trauer, die fängt ja oft schon viel früher an oder nicht erst, wenn es vorbei ist.
Speaker BGenau diese antizipatorische Trauer, das Gefühl des Verlusts, das schon da ist, während der Mensch noch lebt, das ist ein ständiger Begleiter und zehrt ungemein.
Speaker APuh, das ist sicher gut zu hören für viele, dass das normal ist, dass diese Erschöpfung, diese Gefühle kein Versagen sind.
Speaker BAbsolut nicht.
Speaker BEs ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigt dir eigentlich nur, wie tief die Verbindung ist, stimmt.
Speaker AUnd die eigene Belastung ernst zu nehmen, ist dann Ja, eigentlich Fürsorge für sich selbst, damit man überhaupt weiter da sein kann.
Speaker BJa, genau das wie im Flugzeug, ne?
Speaker BErst die eigene Maske aufsetzen.
Speaker BNur wenn du für dich sorgst, kannst du auch gut für den anderen da sein.
Speaker AKlingt logisch, aber ist im Alltag sicher schwer.
Speaker BTotal.
Speaker BMan denkt oft, man muss jetzt funktionieren, keine eigenen Bedürfnisse haben, aber das ist unmenschlich, das hält man nicht durch.
Speaker AWas hilft denn dann konkret?
Speaker AWie kann man Nähe gestalten, ohne sich selbst aufzugeben?
Speaker AViele sind ja auch unsicher.
Speaker AWas sage ich nur, was tue ich?
Speaker BIch glaube, das Wichtigste ist, es gibt kein richtig oder falsch, kein Patentrezept.
Speaker AOkay.
Speaker BVieles passiert ja auch jenseits von Worten.
Speaker BManchmal ist die reine Anwesenheit, das stille Dasein das Wertvollste.
Speaker AEinfach nur da sein.
Speaker BJa, die Hand halten, zusammen atmen, vielleicht aus dem Fenster schauen.
Speaker BEs muss nichts geleistet werden.
Speaker BDieser Druck, irgendwas tun zu müssen, der ist oft fehl am Platz.
Speaker ADas entlastet bestimmt schon mal, gerade wenn vielleicht das Sprechen schwerfällt oder gar nicht mehr geht.
Speaker BEben.
Speaker BUnd selbst wenn Gespräche noch gehen, müssen das ja keine tiefen philosophischen Debatten sein, sondern eher so einfache offene Fragen.
Speaker BIst dir so wohl?
Speaker BOder brauchst du was soll ich bleiben?
Speaker BOder brauchst du gerade Ruhe?
Speaker ASowas Kleines.
Speaker BJa, das Ich sehe dich, Deine Bedürfnisse sind wichtig.
Speaker BDas schafft so einen kleinen, ich nenne es mal Atemraum.
Speaker AHm?
Speaker AUnd kleine Gesten.
Speaker AIch stelle mir vor, die sind auch wichtig.
Speaker BUnbedingt ein warmes Tuch auf die Stirn, das Kissen nochmal aufschütteln, leise Musik anmachen, wenn das gemocht wird.
Speaker BOder einfach nur die Hand auf den Arm legen, da lassen.
Speaker ADas Nonverbale.
Speaker BGenau.
Speaker BDas kann manchmal viel tiefer gehen als Worte Es Du bist nicht allein, ich bin da.
Speaker BDas ist für beide Seiten tröstlich.
Speaker ADu hattest vorhin die Selbstfürsorge angesprochen, diese kleinen Inseln.
Speaker AWie sehen die denn praktisch aus?
Speaker AMan ist ja oft so eingespannt.
Speaker BJa, das stimmt.
Speaker BEs geht wirklich um Mini Auszeiten, nicht um den großen Urlaub.
Speaker AOkay.
Speaker BWas zum Beispiel Mal für fünf Minuten bewusst ans offene Fenster gehen, tief durchatmen, den Blick schweifen lassen, einfach mal raus aus dem Zimmer, wenn es geht.
Speaker AOder eine Tasse Tee.
Speaker BOder eine Tasse Tee.
Speaker BAber die dann ganz bewusst trinken, riechen, schmecken, die Wärme spüren, nicht nebenbei telefonieren.
Speaker AOder grübeln, also kurze Momente, die einen wieder zu sich selbst holen.
Speaker ARaus aus dem Funktionieren.
Speaker BGenau darum geht's.
Speaker BEin kurzer Spaziergang und wenn es nur zehn Minuten um den Block sind oder sich mal hinsetzen, Augen zu schultern, bewusst sinken lassen, die Anspannung loslassen.
Speaker AKlingt machbar.
Speaker BOder auch mal jemanden Vertrauten schreiben, nur kurz, heute ist es schwer.
Speaker BAllein das Aussprechen kann schon helfen.
Speaker BOder ein Lied hören, das einem Kraft gibt.
Speaker AKleine Anker im Sturm, Ja, die holen.
Speaker BDich kurz zurück in den Körper, beruhigen die Gedanken, die sind überlebenswichtig, aber manchmal reicht das nicht oder manchmal ist die Belastung einfach zu groß, die Erschöpfung zu tief und dann ist es absolut OK und sogar stark, sich professionelle Hilfe zu holen.
Speaker AViele trauen sich das aber nicht, denken sie versagen dann.
Speaker BDas ist ein riesiges Missverständnis.
Speaker BHilfe annehmen ist kein Versagen, es ist klug.
Speaker BEs ermöglicht oft erst, dass man die Begleitung gut durchsteht.
Speaker AUnd welche Hilfe gibt es da konkret?
Speaker BDa gibt's ein ganzes Netz, zum Beispiel ambulante Hospizdienste.
Speaker BDas sind oft Ehrenamtliche, super geschult, die kommen nach Hause und was machen?
Speaker BDie Zeit schenken, reden, vorlesen, einfach da sein.
Speaker BDie entlasten den Sterbenden, aber eben auch dich als Angehörigen ganz gezielt.
Speaker BInfos gibt's beim Deutschen Hospiz und Palliativverband, DHPV heißt der, oder über den Hospizlotsen online.
Speaker AOkay, das ist gut zu wissen.
Speaker AUnd wenn es eher um Schmerzen geht, Atemnot, solche Dinge.
Speaker BSpezialisierte ambulante Palliativversorgung, SAPV.
Speaker BGenau, das ist ein Team aus Ärzten und Pflegekräften, die auf Palliativmedizin spezialisiert sind.
Speaker BDie kommen auch nach Hause und kümmern.
Speaker ASich um die Symptome.
Speaker BJa, die lindern Schmerzen, Übelkeit, Angst, was auch immer belastet, sorgen für Lebensqualität und medizinische Sicherheit.
Speaker BDie arbeiten eng mit dem Hausarzt zusammen.
Speaker BDas ist übrigens eine Kassenleistung, da kann ein Anspruch drauf bestehen.
Speaker BInfos hat da zum Beispiel der gemeinsame Bundesausschuss wichtig zu wissen.
Speaker AUnd für die alltägliche Pflege, die kann ja auch sehr fordernd sein.
Speaker BDa sind mobile Prägedienste natürlich eine riesige Hilfe.
Speaker BDie übernehmen, waschen, lagern, Medikamente geben.
Speaker BDas schafft dir Freiräume, mal durchatmen, was erledigen, mal ne Stunde für dich.
Speaker AOK.
Speaker AAlso Hospizdienst, SA, PV Pflegedienst.
Speaker ADu hattest auch Selbsthilfegruppen erwähnt.
Speaker BJa, der Austausch mit anderen, die Ähnliches erleben, kann unglaublich gut tun, weil man verstanden wird.
Speaker BGenau, man Ich bin nicht allein mit diesen Gefühlen der Erschöpfung, den Ängsten, vielleicht auch der Wut.
Speaker BDas verbindet und entlastet ungemein.
Speaker BSowas findet man oft über Beratungsstellen oder auch die Hospizdienste.
Speaker AUnd Seelsorge.
Speaker AIst das nur was für religiöse Menschen?
Speaker BÜberhaupt nicht Seelsorger bieten Gespräche und Begleitung an, ganz unabhängig von Glaube oder Weltanschauung.
Speaker BEs geht um die großen Fragen, um Trost, um Halt.
Speaker BUnd nicht zu vergessen, die Telefonseelsorge, die ist ja jederzeit anonym erreichbar, gerade in akuten Krisen.
Speaker AUnd wenn das alles nicht reicht, wenn man merkt, die Belastung wird zu viel, man kriegt vielleicht depressive Symptome, Angstzustände, dann.
Speaker BIst es wichtig, auch psychologische oder psychotherapeutische Hilfe zu suchen.
Speaker BDas ist keine Schande, sondern echt notwendig, wenn die Seele überlastet ist.
Speaker BEs gibt Therapeuten, die sich auf Trauer oder Angehörigenbegleitung spezialisiert haben.
Speaker AAlso es gibt wirklich ein Netz, das einen auffangen kann.
Speaker ADas ist irgendwie beruhigend.
Speaker BJa, absolut.
Speaker ANeben dieser direkten Hilfe gibt es ja auch noch rechtliche Dinge, die unterstützen können, oder?
Speaker BStimmt und die sollte man kennen.
Speaker BEs gibt ja das Recht auf kurzzeitige Arbeitsverhinderung bis zu 10 Tage, um erstmal was zu organisieren.
Speaker AUnd dann?
Speaker BDann gibt es die Pflegezeit bis zu sechs Monate teilweise oder ganz raus aus dem Job.
Speaker BUnd speziell für die letzte Lebensphale kann man sich bis zu drei Monate freistellen lassen, auch teilweise oder ganz.
Speaker AUnd braucht der Angehörige dafür einen Pflegegrad?
Speaker BNein, für diese Begleitung in der letzten Lebensphase braucht man keinen Pflegegrad.
Speaker BDas ist wichtig.
Speaker BUnd man hat währenddessen Kündigungsschutz.
Speaker ADas gibt Sicherheit.
Speaker BJa, und was auch gut Selbst Geschwister können das gleichzeitig machen, wenn sie sich die Begleitung teilen.
Speaker BInfos dazu gibt's gut aufbereitet beim Bundesfamilienministerium, BMFSJ, Stichwort Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Speaker ADas nimmt enormen Druck raus, wenn man sich nicht auch noch um den Job sorgen muss.
Speaker ADas schafft Zeit.
Speaker BGenau, Zeit für Nähe, Zeit für Abschied.
Speaker BAber diese Zeit ist oft auch gefüllt mit ja schwierigen Gesprächen und Entscheidungen.
Speaker AOh ja, das stelle ich mir mit am schwersten vor.
Speaker AGerade wenn der Sterbende sich nicht mehr äußern kann.
Speaker AEntscheidungen über Behandlung, Sterbeort.
Speaker BPuh, das ist eine riesige Verantwortung.
Speaker BDa gibt es keine leichten Antworten.
Speaker BWas helfen kann, ist immer wieder zu Was hätte er oder sie gewollt?
Speaker BWas passt zur Person?
Speaker AEine Patientenverfügung hilft da sicher.
Speaker BKlar, die ist eine wichtige Orientierung.
Speaker BAber auch ohne kann man versuchen, im Sinne des anderen zu entscheiden und Gespräche führen, solange es geht.
Speaker BDie sind Gold wert.
Speaker AWorüber sollte man denn sprechen, wenn die Kraft nachlässt?
Speaker BMan muss ja nicht alles auf einmal klären.
Speaker BVielleicht erstmal über die Pflege.
Speaker BWas ist angenehm, was nicht?
Speaker BWünsche zur Umgebung.
Speaker AOkay.
Speaker BOder über Symptome, Schmerzen, Übelkeit, Angst.
Speaker BWie kann man helfen?
Speaker BWas bedeutet Lebensqualität jetzt noch?
Speaker BUnd dann natürlich die Wünsche zur Sterbesituation.
Speaker BWo Wer soll da sein?
Speaker BRuhig oder eher lebendig?
Speaker BWelche Atmosphäre?
Speaker AUnd über persönliches Erinnerungen.
Speaker BDas Leben, wenn dafür Raum ist, klar.
Speaker BAber oft sind es die kleinen Dinge.
Speaker BUnd manchmal muss man auch aushalten, dass es keine Antworten mehr gibt, dass man nichts mehr ändern kann.
Speaker BEntscheidungen fallen dann oft in kleinen Schritten.
Speaker BHeute ans Fenster, morgen lieber Ruhe.
Speaker BEs ist ein Weg, der sich im Gehen zeigt.
Speaker ADu hattest auch Rituale erwähnt.
Speaker AGeben, die halt unbedingt.
Speaker BRituale sind wie Anker im Chaos.
Speaker BSie schaffen Struktur, Vertrautheit und müssen gar nicht kompliziert sein.
Speaker BWas denn zum Beispiel Gemeinsam ein bestimmtes Lied hören, jeden Abend eine Kerze anzünden, ein vertrauter Duft im Raum, ein Foto anschauen, die Hände eincremen, ein kurzes Gebet oder einen Segen, wenn es passt.
Speaker BOder eben das gemeinsame Schweigen.
Speaker BWichtig.
Speaker BEs muss stimmig sein, ohne Zwang.
Speaker AUnd wenn man zu Hause begleitet, kann man den Raum ja auch gestalten.
Speaker BViele Reize, Besuch vielleicht dosieren, einen geschützten, friedlichen Ort schaffen.
Speaker AWir haben jetzt viel über Unterstützung gesprochen.
Speaker AAber was, wenn die überlasten?
Speaker ADoch kommt, wenn man einfach nicht mehr kann?
Speaker ADu nanntest ja schon Anzeichen.
Speaker BJa.
Speaker BSchlaflosigkeit, dieses Taubheitsgefühl, Daueralarm, Entscheidungsprobleme, Rückzug, neue körperliche Beschwerden, Kopfweh, Magen.
Speaker ADas sind Notsignale.
Speaker BGenau.
Speaker BVon Körper und Seele.
Speaker BDie Trauer, die oft schon vorher da ist, die zehrt.
Speaker BManchmal kommt auch Erleichterung auf, wenn das Ende naht.
Speaker BUnd dann Schuldgefühle.
Speaker BDieses Chaos ist normal, aber es kann.
Speaker AEinen echt überfordern und dann wieder der Hilfe suchen.
Speaker BGenau da schließt sich der Kreis.
Speaker BAkzeptieren, dass man schwach sein darf, dass man Unterstützung braucht.
Speaker BDas ist die eigentliche Stärke.
Speaker AUnd dafür sind die Angebote da.
Speaker BExakt.
Speaker BHospizdienste, SAPV, Pflegedienste, Seelsorge, Therapeuten.
Speaker BDieses Netz ist da, um genutzt zu werden.
Speaker BDas ist kein Scheitern, sondern Selbstachtung.
Speaker BEs schafft Luft zum Atmen.
Speaker AUnd das gilt ja sicher auch, wenn der Angehörige im Krankenhaus ist oder im Heim, oder?
Speaker BAbsolut.
Speaker BAuch da ist es wichtig, dass du als Angehöriger gehört wirst.
Speaker BFlexible Besuchszeiten, die Möglichkeit zu übernachten, ein ruhiges Zimmer.
Speaker BDas ist wichtig.
Speaker BViele Einrichtungen haben ja auch Palliativteams oder geschulte Kräfte, die sich für die Wünsche einsetzen.
Speaker AEs läuft also immer wieder darauf Würde nähe.
Speaker ASelbstbestimmung für alle Beteiligten.
Speaker BJa, für den Sterbenden und für die Begleitenden.
Speaker BEs ist eine gemeinsame Aufgabe, ein gemeinsames Aushalten.
Speaker BUnd man muss es nicht allein schaffen.
Speaker ADas ist eigentlich die Kernbotschaft, oder?
Speaker BIch denke schon.
Speaker BAll diese Fäden, die eigene Kraft, die kleinen Inseln, Freunde, Familie, die professionelle Hilfe, die rechtlichen Rahmen, die weben zusammen ein Netz, das tragen kann.
Speaker BEs ist doch zutiefst menschlich, füreinander da zu sein, gerade wenn es zerbrechlich wird.
Speaker AUnd dieses Netz anzunehmen erlaubt vielleicht auch die Zeit, die noch bleibt, bewusster zu erleben, mit mehr innerer Ruhe, statt nur zu funktionieren.
Speaker BJa, genau.
Speaker BEs schafft Raum.
Speaker BRaum für echte Begegnungen, für Abschied, auch für die eigene Trauer.
Speaker BUnd es sagt Du bist nicht allein auf diesem schweren Weg.
Speaker BEs gibt Unterstützung.
Speaker AVielleicht ist das ein Gedanke, den du mitnehmen kannst.
Speaker AAuch in dieser Schwere liegt eine Chance auf tiefe Verbindung und sich zu erlauben, verletzlich zu sein und Hilfe anzunehmen, das ist vielleicht die größte Kraftquelle überhaupt.
Speaker AEs ist ein Weg, den niemand allein gehen muss.